„Check-up 35“: Bis 30. September bleibt bisherige Frist bestehen

Der Gesetzgeber hatte auf Betreiben der Krankenkassen das Intervall zwischen den Gesundheitsuntersuchungen „Check-Up 35“ von zwei auf drei Jahre verlängert. Die Umsetzung war sehr kurzfristig angekündigt worden nur wenige Tagen lagen zwischen dem Beschluss und der Umsetzungsfrist.

Das hat in vielen Praxen Ärger gemacht, weil bestehende Termine von Patientinnen und Patienten, die die Vorsorge zuletzt vor zwei Jahren in Anspruch genommen hatten, abgesagt werden mussten. Der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen sowie die Kassenärztliche Bundesvereinigung haben sich daher verständigt, bis zum 30. September noch das 2-Jahres-Intervall zu akzeptieren. Bis zu diesem Datum können Versicherte den Check-Up auch in Anspruch nehmen, wenn die letzte Untersuchung im Jahr 2017 lag.