Tobias Patzke kommt für das Praktische Jahr in die Praxis am Park

Am 10. September beginnt der Studierende Tobias Patzke sein allgemeinmedizinisches Tertial in der Praxis am Park. Der 27jährige hat in München und Kiel Medizin studiert und bereits vier Monate als sog. PJler in der Chirurgie Erfahrungen sammeln können. Darüber hinaus verfügt Tobias Patzke bereits über umfangreiche Erfahrungen bspw. in der Notfallmedizin.

Das Praktische Jahr (PJ) ist der letzte und abschließende Abschnitt des Medizinstudiums in Deutschland. Nach mind. 5 Jahren theoretischen Studiums und Praktika (darunter auch in der Praxis am Park) arbeiten die Studierenden ein Jahr lang in verschiedenen Stationen der Krankenversorgung, bevor sie sich zum abschließenden Teil des Staatsexamen anmelden können. Davon müssen 16 Wochen (ein sog. Tertial) in der Inneren Medizin und ein weiteres Tertial in der Chirurgie verbracht werden. Im dritten Abschnitt können die Studierenden ein Fach auswählen und mit besonderen Fachrichtungen bereits Schwerpunkte für die spätere berufliche Tätigkeit setzen – darunter auch in der Allgemeinmedizin. Die Praxis am Park ist als Akademische Lehrpraxis der Universität zu Oldenburg berechtigt, Studierende in dieser hohen Ausbildungsstufe zu qualifizieren.

Studierende im Praktischen Jahr arbeiten bereits sehr eng an den Patienten – schließlich müssen sie nach dem PJ als Ärzte Verantwortung übernehmen. Mit ihrer erfolgten Ausbildung können sie viele Zusammenhänge bereits erkennen und Vorschläge zur Diagnostik und Therapie machen, die von den Fachärzten der Praxis begleitet und supervidiert werden. Um diese umfangreichen Vorkenntnisse zu festigen und auszubauen, sind zahlreiche Patientenkontakte notwendig. „Es geht um praktische Erfahrung in der konkreten Situation in der Praxis“, erläutert Markus Wedemeyer und weist darauf hin, dass nur der lebensnahe Einsatz auch eine echte Vorbereitung auf das Berufsleben bieten kann. „Wir freuen uns, wenn unsere Patienten auch Hrn. Patzke ihr Vertrauen schenken und an seiner Ausbildung mitwirken mögen“, ergänzt Dr. med. Rolf Schillert.

Wenn gewünscht, können Patienten an der Anmeldung angeben, wenn sie ohne Anwesenheit des Studierenden behandelt werden möchten. Hr. Patzke bleibt insgesamt bis Jahresende in der Praxis.